BDI-Papier „Rohstoffe made in Germany“
Der MIRO informiert uns über das kürzlich vom BDI initiierte Papier „Rohstoffe made in Germany – Schlüssel für eine nachhaltige Wirtschaft“.
Unter Bezugnahme auf die Herausforderungen der Zeit: der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie, die Energiewende sowie der Wohnungsbau und die Sanierung bzw. Ausbau der Infrastruktur zeigt das Papier in 13 Handlungsempfehlungen auf, welche politischen Weichenstellungen für eine Stärkung der heimischen Rohstoffförderung notwendig sind. Neben der allgemeinen Akzeptanz für die Rohstoffgewinnung werden darin auch konkrete Themenfelder wie eine entsprechende verfahrenstechnische Begleitung thematisiert.
Als eine der drei Säulen einer sicheren Rohstoffversorgung Deutschlands kommt der heimischen Rohstoffindustrie eine zentrale Rolle zu. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig eine Stärkung der heimischen Förderung zur Erhöhung der wirtschaftlichen und damit strategischen Resilienz Deutschlands ist.
Das Papier ist in Abstimmung mit dem MIRO und den übrigen Verbänden der heimischen Rohstoffe entstanden. Ausgangspunkt war der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) initiierte Austausch zur Stärkung der heimischen Förderung im Kontext des Ukraine-Kriegs.
Das vorliegende Positionspapier knüpft an die BDI-Analyse der Importabhängigkeiten Deutschlands im Bereich der mineralischen Rohstoffe an und gibt konkrete Lösungsvorschläge für eine stärkere Diversifizierung des Rohstoffbezugs.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.