DIW/SST-Studie „Die Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der Steine-und-Erden-Industrie bis 2040 in Deutschland“
Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) hat eine Studie über „Die Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der Steine-Erden-Industrie bis 2040 in Deutschland“ veröffentlicht. Damit werden die Untersuchungen aus den Jahren 2013, 2016 und 2019 im Sinne eines kontinuierlichen Monitorings fortgeschrieben.
Die Studie zeigt, dass trotz weiterer Steigerung der Ressourceneffizienz auch in Zukunft erhebliche Mengen an primären Steine-Erden-Rohstoffen benötigt werden. Dies sei nicht zuletzt auf die baupolitischen Herausforderungen am Wohnungsmarkt, bei der Modernisierung der Infrastruktur und der energetischen Gebäudesanierung zurückzuführen. Die Studie wurde unter Zugrundelegung zweier volkswirtschaftlicher Szenarien und der Substitution von Primär- durch Sekundärrohstoffe durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die SST Ingenieurgesellschaft Aachen erstellt. Danach liegt die Nachfrage nach primären Steine-Erden-Rohstoffen bei einer relativ geringen wirtschaftlichen Dynamik in 2040 bei gut 480 Mio. t. Im Vergleich zum Basisjahr 2019 (rund 580 Mio. t) wäre dies ein Rückgang um 100 Mio. t. Bei einem stärkeren wirtschaftlichen Wachstum steigt die Nachfrage nach primären Steine-Erden-Rohstoffen auf knapp 600 Mio. t an und liegt damit leicht über dem Niveau des Basisjahres 2019.
Details entnehmen Sie bitte der Studie und der Presseerklärung. Die Studie ist ferner online unter www.baustoffindustrie.de abrufbar.