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Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Steuern

Ergebnisse der IW-Verbandsumfrage für 2019/2020

Der bbs hat uns über die Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln bei insgesamt 48 Wirtschaftsverbänden (einschließlich des bbs) informiert.

„Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr (weiter) abgekühlt. Lediglich ein Verband berichtet von einer besseren Stimmungslage. Insgesamt zwei Drittel der befragten Verbände bewerten die Stimmung schlechter. In 15 Branchen wird die Lage unverändert eingeschätzt – darunter in der Glasindustrie und im Baugewerbe.
     
  • Die Produktionserwartungen haben sich im Vergleich zur vorherigen Umfrage ebenfalls eingetrübt. Waren zum Wechsel 2018/2019 noch insgesamt 28 Verbände von einer höheren Produktion ausgegangen, sind es nun nur noch 19 (u. a. die Bauindustrie, die Glasindustrie sowie die Eisen- und Stahlindustrie). Weitere 17 Verbände – hierzu gehören die chemische Industrie sowie die Gießereien – gehen von einem gleichbleibenden Ergebnis aus.
     
  • Die konjunkturelle Abschwächung wirkt sich auch negativ auf die Investitionsneigung aus. Nur 13 Verbände rechnen mit steigenden Investitionen (hierzu zählt u. a. die Glasindustrie); im Vorjahr traf dies noch auf 22 Wirtschaftsverbände zu. Weitere 21 Verbände gehen von gleichbleibenden Investitionen aus. Bauindustrie und Handwerk planen ihre Investitionen gegenüber 2019 einzuschränken.
     
  • Die Beschäftigung dürfte trotz der gedämpften Erwartungen relativ stabil bleiben. Ein Viertel der Branchen plant einen Beschäftigungsaufbau gegenüber 2019. Hierzu zählen das Baugewerbe, die Bauindustrie und das Handwerk. Ein Abbau von Arbeitsplätzen wird in 14 Branchen erwartet, u. a. in der Automobilindustrie sowie in den Gießereien.

Der bbs hat folgende Einschätzung für die Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie abgegeben:

  • Stimmungslage: schlechter als zum Wechsel 2018/2019
  • Produktion: etwas höher als 2019
  • Investitionen: weniger Investitionen als 2019
  • Beschäftigung: gleich viele Beschäftigte wie 2019.“

Die komplette Fassung der IW-Verbandsumfrage, eine tabellarische Zusammenfassung und einen Kurzbericht des IW Köln stellen wir Ihnen zur Verfügung.