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Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Steuern

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2022 der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute: Von der Pandemie zur Energiekrise – Wirtschaft und Politik im Dauerstress

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose hat ihr Frühjahrsgutachten vorgelegt. Das Gutachten enthält eine detaillierte Kurzfristprognose bis zum Jahr 2023 sowie eine mittelfristige Projektion der Wirtschaftsentwicklung bis zum Jahr 2026. Das Schwerpunktthema behandelt die Frage, wie sich die Dekarbonisierung auf das Produktionspotenzial auswirkt.

Die deutsche Wirtschaft steuert durch schwieriges Fahrwasser. Die Auftriebskräfte durch den Wegfall der Pandemiebeschränkungen, die Nachwehen der Corona-Krise und die Schockwellen durch den Krieg in der Ukraine sorgen für gegenläufige konjunkturelle Strömungen. Allen Einflüssen gemeinsam ist ihre preistreibende Wirkung.

Alles in allem erwarten die Institute einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 2,7 % für dieses Jahr und 3,1 % für nächstes Jahr. Im kommenden Jahr driftet die deutsche Wirtschaft in eine leichte Überauslastung. Maßgeblich dafür sind der hohe Auftragsüberhang in der Industrie sowie nachholende Konsumaktivität. Im Falle eines sofortigen Embargos für die Öl- und Gaslieferungen aus Russland in die Europäische Union würde hingegen die deutsche Wirtschaft in eine scharfe Rezession geraten.

Das Gutachten, die Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie hier:

https://gemeinschaftsdiagnose.de/2022/04/13/von-der-pandemie-zur-energiekrise-wirtschaft-und-politik-im-dauerstress/