22. November 2019: Tagung „Rohstoffnutzung und Ressourcenschutz - Gemeinsamkeit und Gegensätze“
Am 22. November 2019 findet eine Tagung zum Thema „Rohstoffnutzung und Ressourcenschutz - Gemeinsamkeit und Gegensätze“ im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.
Inhalte der Veranstaltung:
Nordrhein-Westfalen ist ein rohstoffreiches Bundesland: Vor allem Sand, Kies, Splitt und Natursteine werden hier gewonnen und decken in erster Linie den Bedarf der Bau- aber auch der Stahl- und Glasindustrie sowie den wichtigen Sektor der Industrieminerale. Im letzten Jahr lag die Produktionsmenge allein von Kies und Sand bei rund 56 Millionen Tonnen, Tendenz steigend. Auch die Natursteinproduktion nahm in 2017 um 3 Prozent zu. Doch diese nicht-energetischen Rohstoffe sind standortgebunden und endlich. Sie sind in sehr langen Zeiträumen, oft über viele Millionen Jahre entstanden. Und die Rohstoffgewinnung ist immer ein Eingriff in Natur und Umwelt. Konflikte mit anderen Flächenansprüchen für Siedlungen und Verkehr, für Land- und Forstwirtschaft, für den Schutz von Grundwasser sowie Natur und Landschaft treten auf.
Durch die konjunkturell wachsende Nachfrage und gerade im Bereich der Straßen- und Brückensanierungen und des Bedarfs an neuen Wohnungen, wird der Bedarf an mineralischen Rohstoffen weiterwachsen.
Wie können Konflikte gelöst werden? Themen wie die Chancen des Baustoffrecyclings, Perspektiven für eine nachhaltige Rohstoffnutzung und ökologische Folgenutzungen stehen deshalb auf der Agenda. Mit der Tagung wollen Baustoffindustrie und Naturschutzverbände gemeinsam mit Kommunen und sonstigen Betroffenen mögliche Lösungsansätze diskutieren und einen Beitrag zur Konfliktminimierung leisten.
Moderation: Matthias Bongard, WDR
Weitere Details finden Sie in dem Programm-Flyer und auf der Homepage der NUA. Dort geht es auch zur Anmeldung.