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Genehmigungen, Flächen & Regionalpläne

Zusammenarbeit mit Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen vereinbart

Ausgangspunkt des Treffens waren die lokal feststellbaren Versorgungsengpässe mit bestimmten Baurohstoffen und die Frage des Bauindustrieverbandes, ob die Versorgung mit Baustoffen sichergestellt ist. Die hierzu vorliegenden Ergebnisse der Branchenbefragung des LBEG im Rahmen dessen aktuellen Rohstoffsicherungsberichtes zeigen, dass bei 1/3 der befragten Kies-Sand-Betriebe die genehmigten Rohstoffvorräte für maximal 5 Jahre und bei einem weiteren Drittel der Betriebe nur 5 – 10 Jahre reichen. Themen waren zudem die häufig sehr langwierigen und aufwändigen Genehmigungsverfahren im Bereich der Rohstoffgewinnung und die diesbezüglichen vero-Aktivitäten auf politischer Ebene sowie in den Medien, um dieser Problematik zu begegnen.

Der Bauindustrieverband sieht darüber hinaus erhebliche Probleme bei der Entsorgung von Bauabfällen, die - aufgrund der gebietsweise weit auseinander liegenden Baustoffdeponien - zum Teil über große Distanzen transportiert werden müssen. Diese Problemlage behindert bereits vielerorts den Baufortschritt und verteuert Bauvorhaben. Die niedersachsenweite Deponiekapazität ist nach Untersuchungen des Bauindustrieverbandes zwar derzeit gerade noch ausreichend, es wird jedoch erwartet, dass sich diese bei einem Inkrafttreten der Mantelverordnung rasch vermindern wird, da aufgrund einer Verschärfung der Grenzwerte voraussichtlich deutlich mehr Deponieraum benötigt wird als derzeit.

Es ist daher erklärtes Ziel beider Verbände, zukünftig beide Themenfelder politisch gemeinsam anzugehen.

Der Bauindustrieverband war vertreten durch Präsident Thomas Echterhoff, Hauptgeschäftsführer Jörn P. Makko, durch den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Freise sowie durch den Vorsitzenden der Landesfachabteilung Straßenbau Lars Keller. Die vero-Landesgruppe Niedersachsen war durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Nico Steudel sowie Hauptgeschäftsführer Raimo Benger und Christian Grolig vertreten.